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Bericht vom traditionellen Ungarnbrunch im reformierten Kirchgemeindehaus
Annemarie Schläpfer
Auch dieses Jahr fand in Frick nach dem Sechstklass-Gottesdienst wieder der Brunch zugunsten der befreundeten ungarischen reformierten Kirchgemeinde Tiszakécske statt.
FRICK. Jedes Jahr am ersten Februarsonntag stellen die beiden reformierten Partnergemeinden ihren Gottesdienst unter das gleiche Bibelwort. Diesmal war das Thema politisch äusserst aktuell. Pfarrer Samuel Dietiker demonstrierte anhand der Währungen, Euro und Forint, welch einschneidende Auswirkungen der immer stärker werdende Schweizerfranken für die Menschen in Ungarn hat: Viele Leute haben dort in besseren Zeiten Hypotheken in Schweizerfranken aufgenommen und können heute ihre Zinsen nicht mehr bezahlen.
Die prekäre finanzielle Situation in Europa und speziell in Ungarn ist ein Problem, das bereits im Altertum zu Jesu Zeiten gewisse Parallelen hatte. „Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist und gebt Gott, was Gottes ist.“ Zu diesem biblischen Zitat, das bei drei Evangelisten zu lesen ist, predigte Pfarrerin Maja Petrus. Es ist die diplomatische Antwort, die Jesus den Pharisäern auf ihre verfängliche Frage gab, ob es den Israeliten erlaubt sei, Steuern an den römischen Staat zu zahlen.
Der Gottesdienst wurde durch die rhythmischen Spirituals der „Pleasure Singers“ aus Wölflinswil unter der Leitung von Martin Müller umrahmt.
Anschliessend wartete im Saal des Kirchgemeindehauses ein reichhaltiges Frühstück und kaum einer der gegen zweihundert gedeckten Plätze blieb leer, denn die Gastfreundschaft der Ungarngruppe, die für das leibliche Wohl der Gottesdienstbesucher sorgt, ist im Laufe der Jahre sprichwörtlich geworden. Der Erlös aus dem Brunch und die Kirchenkollekte geht diesmal voll in die Partnergemeinde zugunsten eines Ferienlagers für Kinder.
Köbi Hodler nutzte die Gelegenheit, um auf die geplante Ungarnreise vom
3. bis 11. August 2012, anlässlich der dreissigjährigen Partnerschaft mit Tiszakécske, aufmerksam zu machen.
Auskünfte und Anmeldungen bis zum 15. April an Jakob Hodler, Kornberg 150,
5027 Herznach, Tel. 062 878 14 45, E-Mail:
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 Köbi Hodler macht die Frühstücks-Gäste auf die Reise nach Tiszakécske im August 2012 aufmerksam.
 Pfarrer Samuel Dietiker wird die Reise nach Tiszakécske begleiten. Im Hintergrund: Köbi Hodler.
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