Markus Fricker

„Irish Songs“ - zwei Konzerte in der reformierten Kirche Frick

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Gleich zweimal dirigierte Dieter Wagner am Samstagabend die beiden Chöre „joyfulvoices.ch“ Frick und „Nuevo Proyecto“ Binningen, die in Erinnerung an ihre schöne Sommerreise ihr Programm mit irischen Liedern auch einem Fricker Publikum darboten.
Annemarie Schläpfer
FRICK. Im August hatten die Sänger und Sängerinnen aus Frick und Binningen mit ihrem Chorleiter, Dieter Wagner, eine abwechslungsreiche Irlandreise unternommen, mit einem reichen Schatz irischer Lieder „im Gepäck“ aus einer langen Probenzeit. In der lutherischen Kirche in Dublin gaben sie kurz nach ihrer Ankunft ein Konzert und nachher traten sie überall auf, wo immer es sich ergab.
Am Samstagabend nun wurden sie begleitet von der Musikgruppe „Hirundo Maris“ - „der Schwalbe, die übers Meer fliegt“, die sich auf nordische Musik spezialisiert hat. Zu ihr gehörten Arianna Savall mit der Trippelharfe; Petter Johansen mit der Geige; Gesine Bänfer mit der „Old English Guittar“ und Ian Harrison mit der „Northumbrian Smallpipe“ - wobei die Musiker auch sangen oder andere Instrumente spielten. Die vier „Hirundo Maris“ gaben dem Auftritt der beiden Chöre ein ganz besonders feines Gepräge.
Ian Harrison eröffnete das Konzert mit einem schrillen Schrei des Dudelsacks im dunklen Hintergrund des Kirchenraums, schritt in kariertem Faltenrock und weissen, schafwollenen Kniesocken durch den Mittelgang und reihte sich vorne in die Musikgruppe ein. Gleich darauf folgten die beiden ersten Lieder, die traditionelle irische Weise: „Möge die Strasse uns zusammenführen“ und „Killarney“ von Michael W. Balfe. Gleichzeitig mit der schönen Musik versetzte eine Diashow oben an der Empore die Zuhörer in die Landschaft der grünen Insel zu mittelalterlichen Klöstern und Abteien, zu Friedhöfen mit kunstvollen Steinkreuzen, zu Schlössern und natürlich ans Meer, das sich friedlich blau präsentierte oder auch aufgewühlt mit stürmischen Wellen.
„Molly Malone“, das Lied von der schönen Fischhändlerin, die jung an einem Fieber starb, ist zur inoffiziellen Dubliner Hymne geworden. Die beiden Chöre sangen es auf ihrer Reise vor der bronzenen Figur der schönen Fischverkäuferin und erfreuten damit natürlich auch das Fricker Publikum. Es folgten Lieder über Liebe, die über den Tod hinaus andauert (Danny Boy), über Taugenichtse, die all ihr Geld für Whiskey verschwenden (The wild Rover) und auch die gälische Ballade „NiL Sé’N Là“, welche zum Repertoire der Musikgruppe „Celtic Woman“ gehört.
Wiederum hatte Dieter Wagner ein ganz besonderes Projekt auf die Beine gestellt und seine Chöre zu Bestleitungen gebracht. Kein Wunder, dass das Publikum begeistert war und mit dem Applaus nicht sparte!

Zu den Bildern (Aufnahmen Annemarie Schläpfer
Bereitgestellt: 29.10.2018     Besuche: 62 Monat 
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