Yvonne Müller-Aerni

Zwingli liess grüssen

Zwingliausflug<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>ref-frick.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>19</div><div class='bid' style='display:none;'>3702</div><div class='usr' style='display:none;'>9</div>

Pfr. Markus Karau entführte ein gutes Dutzend Erwachsene Anfang April in seine Heimatstadt Zürich. Am Anfang liessen wir uns in der aktuellen Ausstellung «Gedruckt zuo Zürich» zeigen, wie Zwinglis Reformation mit dem neuen Medium Buch- und Flugblattdruck zusammen hing. Die Privatbibliothek des Gelehrten, der fastenzeitliche Wurstessen-Skandal in der Druckerei Froschauer, die eigene, erste Zürcher Bibelübersetzung und noch viel mehr wurden uns so, mittels der alten Buchschätze, näher gebracht.
Nach einem Zwischenhalt im alt-neuen «Kafi Schober», schwärmten wir dann in und ums Grossmünster um noch etwas Zwingliluft zu schnuppern. Zu mehr reichte die kurze Zeit leider nicht, wenigsten auf dem Rückweg gaben wir an der Limmat noch eine Referenz an die damals ertränkten «schwärmerischen» Täufer.

Die 7 Teilnehmer des «Buebetags» konnten etwas mehr geniessen: Sie waren auch noch bei der «Herberge zur Heimat» zu Gast, als Dachterrassen-Picknicker hoch über der Stadt, und bei einer kleinen Führung. Dieses Männerheim der evangelischen Gesellschaft ist in diesem Sinn auch ein Späterbe der zwinglisch-zürcherischen Armenfürsorge. Spiele, Zwingli-Biographien in Trickfilm und Bronzetür am Grossmünster, vertieft durch den Besuch im alten Kreuzgang, rundeten dann diesen vielseitigen Samstag ab. Vielen Dank an Simon Andry für die gute Begleitung.
Bereitgestellt: 12.04.2019     
aktualisiert mit kirchenweb.ch