Markus Fricker

„Full house“ – beim Ökumenischen Gottesdienst zum 4-Dörfer-Treffen in Eiken

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Das 4-Dörfer-Treffen in Eiken bescherte der Kirche am 7. Juli ein volles Haus beim ökumenischen Gottesdienst. Dieser Gottesdienst war ein Fest der Freundschaft, bei dem konfessionelle Grenzen, Grenzen zwischen verschiedenen Ländern und Grenzen zwischen Alt und Jung keine Rolle spielten.
Markus Fricker,
Markus Karau, reformierter Pfarrer aus Frick und Christina Keßler, Pastoralassistentin im SSV Eiken-Stein hatten nicht nur Lieder ausgesucht, die in verschiedenen Sprachen gesungen werden konnten, sondern auch das Wagnis riskiert, die Gemeinde ganz spontan zum Tanz aufzufordern. Zum Tanz als Ausdruck der Freude („Freut euch mit Jerusalem“ – so hiess es in der Lesung) und als Ausdruck der Einheit in Vielfalt. Und siehe – das Konzept ging auf: Die Lieder wurden nicht nur vom stimmführenden Kirchenchor kräftig mitgesungen, sondern auch vom ganzen anwesenden „Volk“ und es folgten so viele der Einladung zum Tanzen, dass es richtig eng wurde vorne im Kreis um den Altar – eng und fröhlich. Da sah man Kinder und Erwachsene, Frauen und Männer, den Pfarrer im schwarzen Talar und die Ministrantin in weiss, Tänzerinnen, die durch die Tracht als Schweizer Eikerinnen zu erkennen waren und andere, an deren leisen Kommentaren man merkte, dass sie aus Belgien oder Frankreich kamen. Es war auch sonst ein Gottesdienst der aktiven Beteiligung: Der Kirchenchor Eiken musizierte zusammen mit einem Bläserquartett der Musikgesellschaft Eiken, Vertreterinnen aus jedem der 4 Eiken lasen in der je eigenen Sprachen eine Fürbitte, der in Eiken wohnhafte reformierte Pfarrer Francois Roussell trug die wichtigsten Texte auf Französisch vor, OK.-Präsident Daniel Saridis lud persönlich ein zum Apéro und zu den weiteren Programmpunkten, Sänger und Gemeinderat Ingo Anders überraschte mit einem stimmgewaltigen Ave Maria und zu Beginn des Gottesdienstes sorgte eine „ganz normale“ – und gleichzeitig mutige Familie (Familie Eder aus Frick) für einen ganz stillen und eindrücklichen Moment:
Sie nahmen einfach vorne vor dem Altar Platz auf zwei Hockern: Die Mutter mit dem schlafenden 6-Wochen-alten Sohn, der Vater mit dem blondgelockten Töchterchen auf dem Schoss. So zeigten sie als „stilles Bild“, was das Thema des Gottesdienstes war: „Bei Gott bin ich geborgen, still wie ein Kind.“ – oder, um es mit Jesaja zu sagen: „Wie einen, den seine Mutter tröstet, so werde ich euch trösten“.
Bereitgestellt: 11.07.2019      
aktualisiert mit kirchenweb.ch