Markus Fricker

Gelungener Wiederaufbau der Reformierten Kirchgemeinde Frick

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Nach einer turbulenten Zeit von mehr als zwei Jahren steht sie wieder, die neue Kirchenpflege - Simon Plattner übernimmt das Präsidium.
Mit grosser Sorgfalt hat Kurator Markus Fricker den Neuaufbau der reformierten Kirchgemeinde geleitet und zu einem guten Anfang gebracht.
Annemarie Schläpfer
Eigentlich war es eine ganz normale Budgetgemeinde, wie sie in der letzten Novemberwoche jedes Jahr stattfindet. Und doch war man diesmal gespannt, denn im Gemeindeblatt „reformiert“ waren fünf Kirchgemeindeglieder vorgestellt worden, die sich für eine neue Kirchenpflege bereit erklärt hatten. Dementsprechend gross war das Interesse der Stimmberechtigten und es kamen 88 Gemeindeglieder - gut doppelt so viele wie normalerweise - an eine „gewöhnliche“ Versammlung. Markus Fricker zeigte sich sehr erfreut über das grosse Interesse.
Man sass an Tischen mit Gläsern für Mineralwasser und nicht in Stuhlreihen wie üblich. Alles war vorbereitet für ein bequemes und fehlerfreies Ausfüllen der Stimmzettel, aber vorerst wurde man mit den Geschäften - die dann eben die zu wählende neue Kirchenpflege im kommenden Jahr in Angriff nehmen muss - etwas „auf die Folter gespannt“.

Finanzplanung und neue Audioanlage für die Kirche
Das Budget für das Jahr 2020 wurde von Manfred Baumann erläutert und von der Versammlung mit dem bisherigen Steuerfuss von 20 Prozent praktisch einstimmig genehmigt. Damit wurde der neuen Kirchenpflege ein finanzieller Spielraum geschaffen. Das Budget beruht auf einem Finanzplan für die kommenden 5 Jahre, der aufzeigt, wie Rückstellungen für künftige Vorhaben gebildet werden können. Jedes Jahr müssen die neuen Vorhaben an der jeweiligen Budgetversammlung den Stimmberechtigten zur Abstimmung vorgelegt werden.
Unbestritten war die Genehmigung eines Kredits von 40'000 Franken für eine gute Audioanlage in der Kirche.

Wahl von fünf Mitgliedern in die Kirchenpflege
Der wichtigste Akt der Versammlung war nun die Wahl der fünf Gemeindeglieder, die
sich für die neue Kirchenpflege zur Verfügung gestellt hatten. Alle fünf wurden mit einem sehr guten Resultat gewählt und stellten sich anschliessend kurz vor.
Es sind dies: Jacqueline Costa-Senn, Frick, Silvia Guhl Lawson, Oeschgen, Christoph Möri, Gipf-Oberfrick, Simon Plattner, Herznach/Kornberg und Christine Wondrusch, Gipf-Oberfrick. Für das Präsidium hatte sich Simon Plattner zur Verfügung gestellt und wurde von der Versammlung einstimmig gewählt.
Christoph Möri, der „Junior“ der neuen Kirchenpflege, ist 20 Jahre „jung“ und möchte sich speziell für die Jugendarbeit einsetzen. Christine Wondrusch präsidiert die Findungskommission für die Pfarrstellen, denn eine der ersten Aufgaben der neuen Kirchenpflege wird es sein, zwei geeignete Pfarrpersonen zu finden und es wurde bereits ein Stelleninserat ausgeschrieben auf das schon einige Bewerbungen eingegangen sind.
Die neue Kirchenpflege wird am Sonntag, 5. Januar im Gottesdienst feierlich eingesetzt.

Unter dem Traktandum „Verschiedenes“ erfuhren die Anwesenden, dass die umliegenden katholischen Kirchgemeinden von Frick eine ökumenische Zusammenarbeit mit der reformierten Kirchgemeinde Frick anstreben. Im Logo sind die katholischen Kirchtürme von Oeschgen, Gipf-Oberfrick, Frick und unser reformierter Kirchturm erkennbar.
Bereitgestellt: 27.11.2019     Besuche: 67 Monat 
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