Christoph Möri

Mitteilungen der Kirchenpflege zur Pfarrwahl

Vorgeschlagene Pfarrpersonen —  Mattias Jäggi & Christian Vogt<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>ref-frick.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>280</div><div class='bid' style='display:none;'>4292</div><div class='usr' style='display:none;'>69</div>

Wichtige Informationen aus der Kirchenpfelge sowie die Vorstellung der neuen Pfarrpersonen.
Christoph Möri,



Liebe Kirchgemeindemitglieder und Freunde unserer Kirchgemeinde

Leider war es uns aufgrund der Coronapandemie nicht möglich, vor der Wahl am 21. Juni einen Anlass zum Kennenlernen unserer zur Wahl vorgeschlagenen Pfarrpersonen zu organisieren. Mit den beiden folgenden persönlichen Texten haben Sie die Möglichkeit, trotzdem schon das eine oder andere über die Beiden zu erfahren.
Wir hoffen auf eine rege Teilnahme an der Wahl vom 21. Juni 2020, mit der wir einen weiteren wichtigen Meilenstein erreichen auf dem Weg unserer Kirchgemeinde in eine ruhigere und lebendige Zukunft!

Christine Wondrusch
Für die Kirchenpflege


Wichtige Information aus der Kirchenpflege
Aufgrund der besonderen Lage hat es die Landeskirche Aargau den Kirchgemeinden erlaubt, nur eine Kirchgemeindeversammlung durchzuführen. Diese wird am folgenden Datum stattfinden:

Kirchgemeindeversammlung: 23. Novmeber 2020


Matthias Jäggi —  Pfr. Matthias Jäggi (Ostermundigen BE)<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>ref-frick.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>280</div><div class='bid' style='display:none;'>4293</div><div class='usr' style='display:none;'>69</div>
Matthias Jäggi, Pfarrer
Liebe Kirchgemeindemitglieder

Zwischen Matur und RS war ich einige Monate in Südfrankreich. Ich half ein Bauerngut renovieren und fuhr mit meiner Vespa kreuz und quer durchs Lavendelland. In dieser Zeit entschied ich mich, Theologie zu studieren – weil es ein facettenreiches Studium ist und weil ich im Elternhaus miterlebte, wie vielfältig der Pfarrberuf ist. Ich bin ab 12 Jahren im Pfarrhaus Frick gross geworden und gehörte während meiner Kanti-Zeit anfangs 80-er-Jahre zur Crew des kirchlichen Jugendtreffs Balthasar. Dort lernte ich Brigitte Amsler kennen, mit der ich unterdessen gut 30 Jahre verheiratet bin.
Mein Studium absolvierte ich an der Uni Basel. Ein Semester war ich in Montpellier. Es war GFS-Zeit damals: Die Kirchen setzten sich intensiv mit Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung auseinander. Biblische Texte in Beziehung setzen zu diesen grossen Menschheitsthemen hat mich fasziniert und geprägt.
1992, nach meiner Ordination in Lenzburg, ging’s ostwärts. Ins Münstertal. Unsere beiden Kinder, Julia und Nicolà, verbrachten dort ihre ersten Lebensjahre. Schwerpunkte des Pfarramtes waren Gottesdienste und Religionsunterricht auf allen Stufen – auf romanisch, der Alltagssprache im Val Müstair. Zum Pfarramt gesellten sich mit der Zeit eine ganze Reihe weiterer Aktivitäten: Ich wurde Stiftungsratspräsident einer Handweberei, spielte Theater und ging intensiv z’Bärg. Beruflich war ich zudem landeskirchlicher Beauftragter für weltweite Kirche. Ich reiste in dieser Funktion nach Südamerika, Afrika, in den Nahen Osten und bis in die Südsee.
Dann ging es westwärts: Seit 1999 bin ich Pfarrer in Ostermundigen, in der Agglo Bern. Hier machte ich eine Zusatzausbildung in Journalismus und Öffentlichkeitsarbeit, vertiefte mich in den Bereich Seelsorge und wurde Ausbildungspfarrer. In diesem Zusammenhang leite ich den Kurs mit, in dem Vikare und Vikarinnen sich mit Taufe, Hochzeit und Beerdigung auseinandersetzen. Ich finde das etwas vom besonders Schönen im Pfarramt: Menschen an wichtigen Lebensübergängen begleiten zu können. Zu meinem Agglo-Pfarramt gehörten und gehören auch Familienferien, Gemeindereisen, Bildungsangebote sowie die Teamleitung. 2014 hatte ich Studienurlaub und war mehrere Monate in Chicago.
Jetzt – nach ost- und westwärts – würde ich gerne wieder nordwärts ziehen. Was für mich und uns die reformierte Kirchgemeinde Frick attraktiv macht? Sie ist halb so gross wie Ostermundigen; ich verspreche mir davon für meine restlichen acht Berufsjahre etwas weniger Administration, respektive etwas mehr Raum, mit Ihnen zusammen klassische und innovative Formen von Kirche-Sein zu pflegen und zu entwickeln. Im Fricktal würde auch der Arbeitsweg meiner Frau von 100 auf drei Kilometer schrumpfen: Sie ist Teilhaberin der Buchhandlung Letra. Schliesslich haben wir beide Verwandte im Fricktal.
Last but not least ist die Kirchgemeinde in Aufbruchstimmung. Da würde ich gerne mit einstimmen und mit aufbrechen, grad so wie es im Gesangbuch unter der Nummer 843 steht:

Vertraut den neuen Wegen, auf die der Herr euch weist,
weil Leben heisst: sich regen, weil Leben wandern heisst.
Seit leuchtend Gottes Bogen am hohen Himmel stand,
sind Menschen ausgezogen in das gelobte Land.

Matthias Jäggi, Pfarrer

Matthias Jäggi gehört seit 2018 zum Team der Radioprediger/innen auf SRF 2 Kultur. Seine Predigten können Sie nachhören auf » www.radiopredigt.ch.


Christian Vogt —  Pfr. Christian Vogt (Veltheim AG)<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>ref-frick.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>280</div><div class='bid' style='display:none;'>4294</div><div class='usr' style='display:none;'>69</div>
Christian Vogt, Pfarrer
Geschätzte Mitglieder der reformierten Kirche Frick
Werte Interessierte

Ich heisse Christian Vogt, bin 40 Jahre jung und mit Natalie Vogt verheiratet. Zurzeit bin ich Pfarrer in Veltheim-Oberflachs.

Aufgewachsen bin ich in der Gemeinde Illnau-Effretikon im Zürcher Oberland. Hier durchlief ich meine Schulzeit und kam in Berührung mit dem christlichen Glauben und der reformierten Kirche. Ich war sieben Jahre lang Mitglied der ref. Kirchenpflege und engagierte mich in meiner Freizeit in der Jugendarbeit.

Meine Freude an der Auseinandersetzung mit dem Glauben führte meinen Weg nach der Matura und einem Zwischenjahr im Call-Center von Orange SA an die Universität Zürich. Ich studierte während gut acht Jahren Theologie. Im Sommer 2009 schloss ich mein Studium mit dem Master in Theologie (MTh UZH) ab.

Es folgte das Lernvikariat. Dieses absolvierte ich von August 2009 bis Juli 2010. Mit Pfr. Hans Peter Werren hatte ich einen erfahrenen Pfarrer als Vikariats-Vater, von dem ich in Berg am Irchel viel lernen konnte.

Nach dem Abschluss des Vikariates und der anschliessenden Ordination in Zürich-Oerlikon arbeitete ich von August 2010 bis Ende Mai 2011 als Pfarrvertretung in der Kirchgemeinde Meilen am Zürichsee. Es war eine intensive Zeit und zugleich ein vertiefter Einblick in eine grosse Gemeinde. Sie weckte in mir den Wunsch auch Kirche im Kleinen zu erleben. So bewarb ich mich auf die Pfarrstelle in Veltheim-Oberflachs im Schenkenbergertal. Das Einzelpfarramt stellte neue Herausforderungen an mich. Ich durfte Menschen sprichwörtlich von der Wiege bis zur Bahre begleiten.

Oft erlebe ich es in meiner Arbeit als Gemeindepfarrer, wie sehr Gespräche und Begegnungen geschätzt werden. Weil mir gute Seelsorge am Herzen liegt, habe ich mich im Jahr 2014 für eine Weiterbildung im Bereich der Seelsorge entschieden. Ich begann das CAS in systemischer Seelsorge, welches ich im Herbst 2016 mit dem CAS PCPP Unibe mit dem Schwerpunkt Systemische Seelsorge abschloss. Im Jahr 2017 begann ich zusätzlich die Ausbildung in CPT (Clinical Pastoral Training), welche ich voraussichtlich im Herbst 2020 mit der Zertifizierung ebenfalls an der Universität Bern abschliessen werde.

Sie sehen, die Seelsorge ist mir ein Herzensanliegen. Ein zweites Herzensanliegen in der Gemeindearbeit ist mir ein partizipatives Kirchesein. Ich möchte nicht Kirche für Sie machen, sondern mit Ihnen Kirche sein. Es geht mir darum neben den traditionellen Angeboten auch neue Wege beschreiten zu können. Mit Neugierigen möchte ich frische Möglichkeiten des Kircheseins entdecken und mit Spiritualität experimentieren. Meditatives Bogenschiessen in christlicher Tradition könnte ein solches Angebot sein. Ich praktiziere es seit einiger Zeit. Glaube darf lebendig gelebt werden. Dazu gehören auch der Zweifel und die Bereitschaft sich neu vom göttlichen Geist berühren zu lassen.

Die Wahl an der Urne durch Sie vorausgesetzt, freue ich mich auf viele Begegnungen und Gespräche mit Ihnen auf der Strasse, bei ihnen zu Haus, nach dem Gottesdienst und bei jeder Gelegenheit, die sich bietet.

Christian Vogt, Parrer

Mehr von mir (Predigten, Gedanken und einige Bilder) unter: » www.pfarrgedanken.ch.
Bereitgestellt: 03.06.2020     Besuche: 393 Monat 
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