2026
Publiziert von: Ref. Kirche Frick
Bereitgestellt: 20.06.2026
So. 28.06.2026, 17.00 bis 19.00 Uhr
Kath. Kirche Gipf-Oberfrick
Kath. Kirche Gipf-Oberfrick
Der Projektchor SMW der Ref. Kirche Frick und der Singkreis Wohlen bei Bern führen in der kath. Kirche Gipf-Oberfrick Georg Friedrich Händels «Solomon» auf, ein Oratorium für Doppelchor. Solistisch wirken mit: Kathrin Hottiger, Sopran / Bénédicte Tauran, Sopran / Alex Potter, Countertenor / Baptiste Jondeau, Tenor / Lisandro Abadie, Bass. Begleitet werden die Sänger:innen vom Orchester La Contessa. Die Leitung liegt bei Dieter Wagner.
Vorverkauf:
Buchhandlung Letra, Frick
eventfrog.ch
Konzertkasse eine Stunde vor Konzertbeginn
Werkeinführung: 16.30 Uhr
Zum Inhalt:
Im ersten Akt wird nach der dreiteiligen Ouverture Salomo als Erbauer des Jerusalemer
Tempels gepriesen; dieser wird von der Priesterschaft und dem Hohepriester Zadok
feierlich eingeweiht. Durch seine Gottesfurcht erweist sich Salomo als idealer Herrscher.
Dass er außerdem auch über die Eigenschaften eines idealen Ehemanns verfügt,
kommt in der kurzen Szene mit seiner Gemahlin, der Tochter des Pharao, zum Ausdruck.
Der zweite Akt enthält die eigentliche dramatische Szene des Oratoriums: Zwei Frauen
behaupten, Mutter desselben Kindes zu sein und rufen Salomo deshalb als Richter an.
Der Höhepunkt des Streits wird in einem Terzett entfaltet, in dem Händel jeweils die
Verzagtheit der echten Mutter, die Bosheit der Lügnerin und die Abgeklärtheit Salomos
durch Kunstkniffe in der kompositorischen Gestaltung sinnfällig darstellt. Salomo gibt bei
seinem Richtspruch vor, das Kind in zwei Hälften zerteilen lassen zu wollen; während die
falsche Mutter das Urteil annimmt, will die echte Mutter auf ihren Anspruch verzichten,
um das Kind zu retten. Daraufhin gibt Salomo den Säugling der rechtmäßigen
Mutter zurück, weshalb er vom Hohepriester Zadok und von den Israeliten gepriesen
wird.
Im dritten Akt kündigt sich hoher Besuch an: Nicaule, die Königin von Saba, reist nach
Jerusalem, da sie von der Weisheit Salomos gehört hat. Die Sinfonia, die ihrem Auftritt
im Oratorium vorausgeht, hat unter dem Titel Arrival of the Queen of Sheba große
Popularität erlangt. Salomo unterhält die Königin von Saba mit Musikdarbietungen, durch
die er die Kraft der Musik und derenWirkungen auf die Menschen demonstriert. Vier Chorsätze
entsprechen dabei den Temperamenten, dem sanguinischen, dem cholerischen, dem melancholischen und dem phlegmatischen.
Unter abermaligen Lob- und Preisgesängen verabschieden sich Salomo und die
Königin von Saba voneinander . Das prächtige Oratorium endet mit einem kurzen
aber eindrucksvollen Schlusschor, in dem die zentrale Botschaft des Werks knapp
zusammengefasst wird: The name of the wicked shall quickly be past; but the fame of the just
shall eternally last.
Vorverkauf:
Buchhandlung Letra, Frick
eventfrog.ch
Konzertkasse eine Stunde vor Konzertbeginn
Werkeinführung: 16.30 Uhr
Zum Inhalt:
Im ersten Akt wird nach der dreiteiligen Ouverture Salomo als Erbauer des Jerusalemer
Tempels gepriesen; dieser wird von der Priesterschaft und dem Hohepriester Zadok
feierlich eingeweiht. Durch seine Gottesfurcht erweist sich Salomo als idealer Herrscher.
Dass er außerdem auch über die Eigenschaften eines idealen Ehemanns verfügt,
kommt in der kurzen Szene mit seiner Gemahlin, der Tochter des Pharao, zum Ausdruck.
Der zweite Akt enthält die eigentliche dramatische Szene des Oratoriums: Zwei Frauen
behaupten, Mutter desselben Kindes zu sein und rufen Salomo deshalb als Richter an.
Der Höhepunkt des Streits wird in einem Terzett entfaltet, in dem Händel jeweils die
Verzagtheit der echten Mutter, die Bosheit der Lügnerin und die Abgeklärtheit Salomos
durch Kunstkniffe in der kompositorischen Gestaltung sinnfällig darstellt. Salomo gibt bei
seinem Richtspruch vor, das Kind in zwei Hälften zerteilen lassen zu wollen; während die
falsche Mutter das Urteil annimmt, will die echte Mutter auf ihren Anspruch verzichten,
um das Kind zu retten. Daraufhin gibt Salomo den Säugling der rechtmäßigen
Mutter zurück, weshalb er vom Hohepriester Zadok und von den Israeliten gepriesen
wird.
Im dritten Akt kündigt sich hoher Besuch an: Nicaule, die Königin von Saba, reist nach
Jerusalem, da sie von der Weisheit Salomos gehört hat. Die Sinfonia, die ihrem Auftritt
im Oratorium vorausgeht, hat unter dem Titel Arrival of the Queen of Sheba große
Popularität erlangt. Salomo unterhält die Königin von Saba mit Musikdarbietungen, durch
die er die Kraft der Musik und derenWirkungen auf die Menschen demonstriert. Vier Chorsätze
entsprechen dabei den Temperamenten, dem sanguinischen, dem cholerischen, dem melancholischen und dem phlegmatischen.
Unter abermaligen Lob- und Preisgesängen verabschieden sich Salomo und die
Königin von Saba voneinander . Das prächtige Oratorium endet mit einem kurzen
aber eindrucksvollen Schlusschor, in dem die zentrale Botschaft des Werks knapp
zusammengefasst wird: The name of the wicked shall quickly be past; but the fame of the just
shall eternally last.

